Biographie Theodor Wenzel

Der Namensgeber unseres Hauses.

Theodor Wenzel wurde am 13. Januar 1895 als Sohn des Maschinenbauers Ernst Wenzel in Grünberg in Schlesien geboren. Als junger Mann schwankte er zwischen dem Studium der Medizin und der Theologie. Nach einem Semester an der theologischen Schule in Bethel bei Pastor Friedrich von Bodelschwingh hatte sich Theodor Wenzel für die Theologie entschieden.

Nach Beendigung des Studiums war er zunächst als Pfarrer an einer Kirche in Berlin-Tiergarten tätig, bevor er 1927 die Leitung des Provinzial-Ausschusses für Innere Mission in der Provinz Brandenburg übernommen hat. Der Aufgabenbereich des Provinzial-Ausschusses für Innere Mission konnte in zwei Schwerpunkte aufgegliedert werden, nämlich einmal die freie Wohlfahrt und zum anderen die Volksmission.

1932 gehörten zum Provinzial-Ausschuss für Innere Mission in der Provinz Brandenburg 254 Anstalten der geschlossenen Fürsorge. Dies waren Krankenhäuser, Pflegeanstalten für körperlich und geistig Behinderte, Alters- und Pflegeheime, Kinderheime, Herbergen und Wanderarbeitsstätten mit insgesamt ca. 11.000 Betten.

Dazu kamen über 160 Einrichtungen der halboffenen Fürsorge wie die Einrichtungen für Kinderpflege, 180 Schwesternstationen, ferner 8 Fachberatungsstellen und 27 sonstige Einrichtungen wie z.B. die Bahnhofsmissionen.

 

45 evangelische Wohlfahrts- und Jugenddienste gab es in den Land- und Stadtkreisen Brandenburgs. 7 Diakoniehäuser, der volksmissionarische Dienst mit Evangelisationen, Schriftenmission, Wochenendmission, Flussschiffermission, Posaunenmission und auch die ländliche Märkische Volkshochschule waren der Märkisch Inneren Medizin angeschlossen. In all diesen Bereichen hat Theodor Wenzel Wesentliches zum Aufbau und Bestand geleistet.

Der Nationalsozialismus, der diese Arbeit sehr gerne aus den Händen Theodor Wenzels genommen hätte, war dazu nicht imstande, weil dieses Werk bereits zu gefestigt und zu weit verzweigt war.

Mit dem Zusammenbruch des Jahres 1945 fiel der größte Teil der o.g. Einrichtungen in fremde Hände, da sie in der damaligen sowjetischen Besatzungszone gelegen waren. Theodor Wenzel begann erneut seine einmalige Aufbauarbeit.

Er übernahm die Führung der Inneren Mission in Berlin und in der gesamten damaligen sowjetischen Besatzungszone. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass die im Westen verbliebenen Liegenschaften unter einem neuen Rechtsträger, dem Wichern-Werk, zusammengefasst wurden.

Theodor Wenzel starb am 6. Oktober 1954 noch vor Vollendung seines 60. Lebensjahres, als er daran arbeitete, für seinen verstorbenen Freund, den Leiter der Bodelschwinghschen Anstalten in Lobetal bei Bernau, Pastor D. Paul Braune, die Trauerfeier vorzubereiten.

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